Zukunftsschutzgebiet
Stadtraum

Wahrnehmungswerkstatt®: Eine Entdeckungsreise mit transform Architektur

Einen Nachmittag lang den Ort eurer Wahl mal ganz anders wahrnehmen, um Bindungen und Potenziale zu entdecken, versteckte Ecken kennenzulernen und Wünsche an die Zukunft des Ortes aufzudecken.

Foto: Rainer Düvell

Foto: Rainer Düvell




> Ziel: “Die Wahrnehmungswerkstatt® macht sowohl die verborgenen Potentiale eines Ortes als auch die Wünsche und Erwartungen an dessen Entwicklung greifbar. Geliebte und vernachlässigte Räume, tote und belebte Orte sind Spiegel des kollektiven Gedächtnisses und Empfindens ihrer Nutzer. Die Wahrnehmungswerkstatt® verschafft einen Zugriff auf diese Wechselbeziehung und spürt den jeweiligen ‚Genius Loci’, den Geist des Ortes auf.” (Text von transform Architektur)


> Warum? 

  • damit Bindungen und soziale Zusammenhänge eines Raums offengelegt werden - der Zauber des Miteinanders, des Ko-Kreierens, wird erst vor Ort greifbar!
  • um beim Besprechen eines Raums von dem technisch-bürokratischen Denken auf eine emotionale Ebene zu kommen.
  • um sich das Potenzial eines Raums aus ganz anderen Perspektiven erschließen zu können, selbst wenn sie konträr zueinander stehen.


> Speaker:innen: 


> Teilnehmende / Gäste: sämtliche Stakeholder:innen des Ortes, d.h. sowohl Anwohnende und Anlieger:innen, als auch Personen aus den zuständigen Ämtern, der/die Eigentümer:in, gegenwärtige Nutzer:innen und weitere Interessierte.


> Wo, Wann, Wie lange? Die Wahrnehmungswerkstatt® findet - logisch - direkt am Ort eures Interesses statt! Der Nachmittag eignet sich gut, um sowohl die Arbeitszeiten der Amtsmitarbeiter:innen als auch Menschen außerhalb ihrer Arbeitszeit abzuholen. Die Wahrnehmungswerkstatt® geht ca. 3 h.


> Zeitpunkt: Die Wahrnehmungswerkstatt® lohnt sich durchzuführen, wenn eine Entwicklung des Ortes geplant ist, d.h. wenn Pläne noch nicht festgelegt sind und es Spielraum gibt in der Entwicklung. Sie passt sehr gut als vorgelagertes Format zu konkreten Planungs- und Zukunftswerkstätten, kann aber auch in anderen Phasen des Planungsprozesses eingebunden werden.


> Vorbereitung & Durchführung: 

// 3 Monate vorher:

  • gründet ein Orga-Team aus 1 - 2 Personen
  • fragt TransformArchitektur an, wann sie Zeit hätten für eine Wahrnehmungswerkstatt® für euer Anliegen; klärt sie über euren Ort der Wahl auf: warum nehmt ihr ihn in den Fokus, was ist der gegenwärtige Stand, was sind die Pläne, was sind eure Vorstellung der zukünftigen Nutzung?
  • nehmt ggf. Kontakt zu weiteren direkt Involvierten des Ortes auf, bezieht sie in die Planung mit ein.
  • fragt wichtige Stakeholder:innen (v.a. Eigentümer:in, Menschen der Ämter, wichtige bzw. zukünftige Anlieger:innen / Nutzer:innen) für den Termin an.

// 1 Monat vorher: 

  • vereinbart einen Begehungstermin mit TransformArchitektur vor Ort
  • fangt an, eure Wahrnehmungswerkstatt® vor Ort und an geeigneten Stellen zu bewerben. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.
  • hakt bei den notwendigen Stakeholder:innen nach, falls sie sich noch nicht zurückgemeldet haben. Macht ihnen bewusst, welches Potenzial in der Wahrnehmungswerkstatt® liegt, den Raum neu & anders kennenzulernen und darüber ins Gespräch mit weiteren Stakeholder:innen zu kommen.

// 1 - 2 Wochen vorher: 

  • führt die Begehung vor Ort durch. Überlegt euch: wo könnte man den Startpunkt der Wahrnehmungswerkstatt® aufbauen (Sitzkreis), muss das Areal eventuell klar abgegrenzt werden für die Durchführung, welches Material und Mobiliar muss für die Durchführung noch organisiert werden, etc. Sprecht mit TransformArchitektur durch, welche Stakeholder:innen zu- oder abgesagt haben, welche Ziele ihr mit der Wahrnehmungswerkstatt® verfolgt und welche Fragen dahingehend für die Abschlussrunde gestellt werden sollten.
  • macht fleißig weiter Werbung!

// am Tag: 

  • macht einen letzten Bewerbungs-Call über eure vorhandenen social-media-Kanäle.
  • baut vor Ort einen Stuhlkreis auf für Anfangs- und Endplenum der Wahrnehmungswerkstatt®. Stellt eventuell weitere Stühle an den Rand, falls Nachzügler:innen oder spontan Entschlossene sich dazugesellen wollen - das ist bei diesem Format möglich und auch immer willkommen.
  • empfangt die Moderation ca. 1 Stunde vor Beginn und sprecht mit ihr letzte offene Fragen durch.

// Ablauf der Wahrnehmungswerkstatt®:

  • Ihr begrüßt alle, die ihren Weg zum Ort und der Wahrnehmungswerkstatt® gefunden haben & dankt für ihre Anwesenheit. 
  • TransformArchitektur stellt sich vor, erklärt das Format der Wahrnehmungswerkstatt® und leitet über in die Entdeckungstour.
  • Die Entdeckungstour ist der Kernpunkt der Wahrnehmungswerkstatt®: jede:r geht für sich auf Entdeckungsreise im Raum und untersucht versteckte Ecken, bisher übersehene Details und und und... durch spezielle Instrumente, Aufgaben und Rollen, die TransformArchitektur bereitstellt. Diese Entdeckungstour geht ca. 1 h, in der jede/r Teilnehmer:in für sich ist, sich Notizen zu seinen/ihren Eindrücken macht und sich den Ort aus völlig anderer Perspektive erschließt.
  • Nach der Entdeckungstour finden sich alle im Stuhlkreis wieder zusammen mit ihren Werkzeugen und Notizen. Die Moderation leitet ein lockeres Gespräch ein, zuerst zu den Eindrücken, die gesammelt wurden. Danach wird sich - je nach Anlass - über die spezifischeren Wünsche und Erwartungen zum Ort ausgetauscht. Sämtliche Ergebnisse werden auf einem Flip-Chart festgehalten.

>> ! Die Wahrnehmungswerkstatt® ist kein Planungsworkshop! Hier geht es wirklich darum, den Raum intensiv kennenzulernen und die Perspektiven der Stakeholder:innen auf eine andere Art einzusammeln, ganz ohne Gewichtung oder Beurteilung dieser. Diese Ergebnisse sind eine hervorragende Grundlage bzw. ein wichtiger Impuls für einen folgenden Planungsworkshop, in dem konkrete Ziele und nächste Schritte besprochen werden können.

  • Zum Schluss gibt es eine Blitzlicht-Runde zur Wahrnehmungswerkstatt® & ein Dankeschön an alle! 

// 1 - 2 Wochen danach:

  • Arbeitet eure Ergebnisse auf, um sie für weitere Planungsworkshops zur Fläche zu nutzen. Sprecht euch mit den Moderator:innen dieser weiteren Treffen ab, damit keine Ergebnisse verloren gehen.


> Worauf noch zu achten ist: Die Wahrnehmungswerkstatt® ist ein geschütztes Format von transform Architektur - wenn ihr es durchführen wollt, sprecht sie direkt an: info@transform-info.de! Falls ihr eine Außenfläche als Raum gewählt habt, sollte das Wetter mitspielen - Wahrnehmungen im Matsch sind auch spannend, aber nicht so attraktiv für alle Menschen.


> Wie war es bei uns? Die Wahrnehmungswerkstatt® war ein verstecktes Highlight der #raumkon19. Es war wirklich spannend und auch ziemlich witzig, mit den Werkzeugen von TransformArchitektur über das alte Plattenwerk zu spazieren, sehr absurde Positionen und Bewegungsabläufe für die neuen Perspektiven einzunehmen und sich darüber im Anschluss auszutauschen. Rainer Düvell, der die Wahrnehmungswerkstatt® zur #raumkon19 durchführte, schaffte es vorzüglich die unterschiedlichen Stakeholder:innen abzuholen - selbst als welche viel später spontan dazustießen - und einen Austausch der besonderen Art auf Augenhöhe zu kreieren. Es ist wirklich eine besondere Form, um sehr persönliche Aussagen und Beziehungen zu einem Ort kennenzulernen.


> Kostenpunkte: Honorar & Reisekosten für TransformArchitektur, evtl. Kosten für Snacks und Getränke


> Kontakt-Person #raumkon19: Marie Neumann (marie@konglomerat.org)


> Kontakt transform Architektur: info@transform-info.de // Rainer Düvell - 030 21 80 21 19


Hier geht es zur durchgeführten Wahrnehmungswerkstatt® der #raumkon19.