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Burst the Bubble! 23 Fragen an Raum für gesellschaftliche Transformation - mit Facilitating Deutschland

In einem zweiteiligen Workshop wird sich an die Frage herangepirscht, wie man einen Raum kommunikativ so gestalten kann, dass in diesem große oder auch kleine Schritte zur letztlich doch Großen Transformation gemeinschaftlich angegangen werden können.




> Ziel: Es gibt sehr viele Veranstaltungen, die zur Weltverbesserung beitragen möchten. Meistens kreieren sie jedoch eine Blase, in der sich dann doch immer die „üblichen Verdächtigen“ wiederfinden. Wie kann man diese Räume für kontroverse Meinungen attraktiv gestalten? Und wie hält man die dann geschaffene Heterogenität an Standpunkten vor Ort aus? Der 2-tägige Workshop von Facilitating Deutschland ermöglicht durch theoretischen Input, Rollenspiele, Reflexionsgespräche und praktische Übungen den Teilnehmenden, mit diesen Herausforderungen umzugehen und gibt ihnen direkte Werkzeuge in die Hand - damit mehr kontroverse Räume für die Große Transformation entstehen!


> Warum? 

  • um Grundlagen zu lernen, wie man Kommunikations-Räume so gestalten kann, dass sie attraktiv für Menschen unterschiedlicher Meinungen sind.
  • um Menschen zu befähigen, kontroverse Standpunkte auszuhalten und den Konflikt zu moderieren.
  • um das Wahrnehmen unterschiedlicher Rollen zu lernen, die man in Debatten einnehmen kann.


> Speaker:innen: 

  • Moderation: Facilitating Deutschland 


> Teilnehmende / Gäste: Es können alle am Thema Interessierten teilnehmen. Besonders spannend ist der Workshop für Menschen, die Dialogformate in ihrer Arbeit umsetzen, z.B. Vereinsmitglieder, Projektkoordinator:innen, Beteiligungsbeauftragte. Es sollten nicht mehr als 10 - 15 Teilnehmende sein, da es ein intensiver Workshop mit sensiblem Inhalt ist. Es ist deswegen sinnvoll, an beiden Tagen teilzunehmen, aber kein Muss.


> Wo, Wann, Wie lange? Die beiden Tage des Workshops sollten im gleichen Raum stattfinden, um eine vertraute Atmosphäre für alle zu schaffen. Dieser sollte an einem Ort liegen, wo man schnell diverse Passant:innen im öffentlichen Raum treffen kann (z.B. an einem öffentlichen Platz gelegen). Der frühe Nachmittag ist sinnvoll, um sowohl Arbeitszeiten als auch Freizeit von Teilnehmenden zu erwischen. Der Workshop geht an beiden Tagen 3 h.


> Zeitpunkt: Burst the Bubble ist ein Workshop, der immer passend und spannend ist.


> Vorbereitung & Durchführung: 

// 3 Monate vorher:

  • Wählt eine Orga-Person aus.
  • fragt Facilitating Deutschland an, wann sie für euch und den Workshop Zeit haben; setzt mit ihnen das Datum fest.
  • sucht einen passenden Raum: gut angebunden, am besten in der Nähe vom Stadtzentrum oder einer belebten Straße / eines öffentlichen Platzes. Im Raum muss Platz sein für einen Stuhlkreis. Es braucht zudem Wände zum Anpinnen / -kleben von Flipcharts.

// 1 - 2 Monate vorher: 

  • startet mit der Öffentlichkeitsarbeit: bewerbt eure Veranstaltung auf sinnvollen Kanälen, z.B. der örtlichen Bürgerstiftung und Ehrenamts-Portalen, aber auch in kommunalen Einrichtungen, beim StuRa, in diversen Newslettern etc.

>> ! Richtet unbedingt eine Anmeldung ein - der Workshop findet im feinen kleinen Kreis statt.

// 1 - 2 Wochen vorher: 

  • schaut nach den bisherigen Anmeldungen: gibt es noch Platz? Wenn ja, bewerbt das Event nochmal; sprecht gegebenenfalls direkt Menschen an, die von so einem Workshop profitieren könnten.
  • Sprecht mit Facilitating Deutschland noch offene Fragen ab; kümmert euch gegebenenfalls um Übernachtungsmöglichkeiten für das Moderations-Team.

// am Tag: 

  • richtet den Raum her: einen kleinen Stuhlkreis, Platz für die aufzuhängenden Flipcharts, Getränke bereitstellen
  • empfangt Facilitating Deutschland ca. ½ h vor Beginn, klärt noch offene Dinge

// Ablauf von Tag 1: 

  • Ihr begrüßt alle Teilnehmenden, erzählt gegebenenfalls etwas zum Anlass des Workshops und übergebt ansonsten an Facilitating Deutschland.
  • Tag 1 beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen, die man für einen guten Raum für gesellschaftliche Transformation im Vorhinein stellen sollte. Dafür wird zuerst über Erfahrungen der Teilnehmenden zu Räumen gesprochen, in denen kontrovers diskutiert werden sollte bzw. wurde: was hat die Diskussionen angeregt und was hat sie verwehrt? Wie hat ein heterogenes Publikum (nicht) den Weg zur Veranstaltung gefunden? Welche Rollen gab es und welche wurden (nicht) besetzt? Die Fragen werden an einem konkreten Beispiel aus der Runde angegangen. Bei einem Rollenspiel wird erprobt, wie Konflikte zwischen verschiedenen Rollen moderiert werden können. Bei einer intensiven Reflektionsrunde werden die gemachten Erfahrungen ausgetauscht und die Erkenntnisse für Tag 2 festgehalten.
  • Als Abschluss geben alle ihr Feedback zum Tag 1 in einer Blitzlichtrunde: wie ging es euch heute? Was hat euch gefallen, was fandet ihr schwierig? Welche Erwartungen wurden (nicht) erfüllt?
  • Es wird an den 2. Tag erinnert.

// Ablauf von Tag 2:

  • Richtet wieder den Raum her: füllt die Getränke auf, schiebt die Stühle wieder in den Stuhlkreis, richtet das Dokumentierte von Tag 1 so her, dass es anschaulich für alle bereitsteht.
  • Am 2. Tag werden zuerst die Erkenntnisse und Besonderheiten von Tag 1 zusammengefasst (auch um Neulinge abzuholen). Der Fokus ist dann auf eine mögliche Transformations-Veranstaltung einer/s Teilnehmenden gelegt, die so stattgefunden hat bzw. stattfinden könnte oder soll. Es wird geschaut: wen spricht so eine Veranstaltung an? Wen erwartet man vor Ort? Was würde es einem selbst einfacher machen, diese Veranstaltung zu besuchen? Was würde einen abschrecken? Zuerst werden diese Fragen in der kleinen Runde beantwortet. Dann geht man mit diesen Fragen raus und interview dazu Passant:innen. Für die Interviewphase wird einem mentales Werkzeug in die Hand gegeben, sogenannte “Bubble-Burster”, damit das Ansprechen und die Interviewführung leichter fällt. Die Ergebnisse der Interviews werden auf einiem Flip-Chart zusammengetragen und mit allen Teilnehmenden anschließend ausgewertet. 
  • Abschließend folgt wieder eine Feedback-Blitzlichtrunde und ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

// 1 - 2 Wochen danach:

  • Schickt gegebenenfalls Protokolliertes / Dokumentiertes an die Teilnehmenden; veröffentlicht eventuell entstandene Fotos. Da der Workshop klein und auch sehr persönlich ist, ist eine Dokumentation kein Muss.


> Worauf noch zu achten ist: Dieser Workshop ist ein Angebot von Facilitating Deutschland. Wenn ihr ihn durchführen wollt, fragt am besten direkt an: info@facilitating-deutschland.de


> Wie war es bei uns? Die zwei Tage mit Facilitating Deutschland waren sehr angenehm, der Workshop kam unglaublich gut an bei den Teilnehmenden. Alle fühlten sich wertgeschätzt - vom Moderationsteam wie auch den anderen Teilnehmenden - und dadurch viel es ihnen leichter, sich auf die doch nicht immer so angenehmen Methoden wie Rollenspiel und Interviews einzulassen. Wir führten den Workshop durch, um uns selbst Werkzeug an die Hand zu geben, wie wir zukünftig Veranstaltungen so gestalten können, dass nicht nur unsere Blase angeschwebt kommt - letztlich war die #raumkon19 ein erster Versuch dafür, aber man kann immer noch etwas verbessern. Dafür war der Workshop wirklich bereichernd!


> Kostenpunkte: Honorar und ggf. Übernachtungs- / Reisekosten für Facilitating Deutschland, Raummiete, Getränkekosten


> Kontakt-Person #raumkon19: Marie Neumann (marie@konglomerat.org)


> Kontakt Facilitating Deutschland: info@facilitating-deutschland.de // 0151 588 11 547


Hier geht es zu den durchgeführten Workshops bei der #raumkon19.